Auch Wirtschaftsminister Aiwanger setzt sich für staatliche Unterstützung der Landshuter Flutopfer ein

Das Unwetter im Juni hat in Stadt und Landkreis Landshut gravierende Schäden angerichtet. Für eine sogenannte Hochwasser-Soforthilfe sind die Betroffenen allerdings nicht antragsberechtigt. Der Freistaat Bayern orientiert sich bei seinem Hilfsprogramm an dem der Bundesregierung, welches nur Hilfen für Opfer der Überschwemmungen im Folgemonat Juli vorsieht. Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz hatte deshalb Landtagsabgeordnete in der Region um ihre Unterstützung gebeten. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich der Forderung nun ebenfalls angeschlossen, dass schnelle finanzielle Hilfe geleistet werden sollte. Laut Aiwanger sei es ein „Armutszeugnis für die Bundesregierung“, dass sie Bayern so lange hängen lasse.